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Ceylon-Zimt

Verbreitung Cinnamomum zeylanicum stammt aus den Wäldern Ceylons, des heutigen Sri Lankas, und des südlichen Indiens. Weitere Anbaugebiete sind auf  Madagaskar, Martinique, Jamaika und den Seychellen und in Brasilien.
Anbau und Gewinnung Der Zimtbaum, der wildwachsend eine Höhe von bis zu 15 m erreichen würde, wird durch Beschneiden, ähnlich wie Korbweiden bei uns, auf einer Höhe von ca. 3 m gehalten. Alle ein bis zwei Jahre schneidet man von den Bäumen einige ungefähr 3 m lange Schösslinge.
Die Rinde wird abgelöst, dann wird die äußere Korkschicht abgeschabt, bis die nur 0,3-1 mm dünne Innenrinde übrig bleibt. 6-10 dieser Innenrinden werden aufeinandergastapelt und im Schatten getrocknet, wobei sich die Rindenstücke zur sogenannten "Quillis"   zusammenrollen. Sie haben inzwischen die typische, gelblich zimtbraune Farbe angnommen. Die Quillis werden dann in ca. 10 cm lange Stücke geschnitten (Stangenzimt).
Die Qualität des Ceylon-Zimt , die sich aus der Farbe, der Feinheit der Rinde und dem Gehalt an ätherischen Ölen bestimmt, wird in Ekelle eingeteilt, wobei 0000 die beste Qualität bedeutet und IV die schlechteste, wogegen die deutschen Normen, DIN 10202, 4 Typen unterscheiden: 00000 spezial, 00000, 0000 und 000.
Inhaltsstoffe Die Rinde enthält 2,5 - 3 % ätherische Öle, 10 % Stärke, 25 % Kohlehydrate, Calciumoxalat, Gerb- und Schleimstoffe.
Geruch und  Geschmack Der Geruch des Ceylon-Zimts ist angenehm aromatisch, der Geschmack süßlich, würzig-brennend, aber nicht herb.
Padang-Zimt